USA … again

Ende März – ja, auch schon wieder ein Zeital her – ging’s mit der besseren Hälfte (wieder einmal) in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, genauer gesagt nach Seattle, zu meiner ehemaligen Gastfamilie nach Scio (Oregon) und zu guter Letzt nach New York. Auch wenn ich somit schon überall 3x war, es war wieder einmal ein geiler Urlaub und jeden Cent wert. Wer wissen will warum, der sollte weiterlesen 🙂

Obwohl wir dank Reiseführer/Internet/persönlichen Erfahrungen gut vorbereitet waren, so hat uns eines doch überrascht: (Troooooooommelwirbel) …. das Wetter! Ja, genau! Das Wetter. Das, was auf jeder Ansichtskarte erwähnt wird. Während es in Österreich geschneit hat, hatten wir strahlenden Sonnenschein und ca. 20 Grad in Seattle (zumindest an einem Tag). Jap, das ist die Stadt, die nicht gerade für strahlenden Sonnenschein bekannt ist. Auch bei den weiteren Stopps hatten wir durchaus gutes Wetter – schon mal eine gute Voraussetzung für alles Weitere. Aber alles der Reihe nach.

Also, erster Stopp: Seattle. Warum Seattle? Primär weil es die Heimatstadt der ehemaligen  SuperSonics ist (und dank David Stern und Konsorten wohl noch längere Zeit keine NBA-Mannschaft mehr beherbergen wird – aber das ist eine andere Geschichte…) und außerdem, weil Seattle eine geile Stadt ist. Erinnert mich vom Flair her ein wenig an San Francisco – wird halt nur weniger gehyped. Des weiteren werden auch einige berühmte Musiker mit der Stadt in Verbindung gebracht 😉

Pike Place MarketEin Highlight ist der PIKE PLACE MARKET, der Naschmarkt von Seattle. Von Meeresbewohnern (auf Eis), über Blumen, bis hin zu Ramsch/Souvenirs und Bier gibt es dort alles. Die erste Starbucks Filiale und das Hard Rock Cafe sind auch nur ein paar Schritte entfernt, wer weniger Kommerz bevorzugt, der sollte das PIKE PUB besuchen. Selbstgebrautes Bier, gutes Essen und chilliges Ambiente inklusive.

Gerade bei Sonnenschein ist natürlich auch das Seattle Center einen Besuch wert. Errichtet wurde das Ganze 1962, und zwar im Rahmen der Weltausstellung. Neben Museen und Ausstellungen gibt es dort: die Space Needle, den Monorail Zug ins Zentrum (der Einzige dieser Art, der noch in Betrieb ist) und natürlich die KeyArena (die alte Spielstätte der …. Sonics). Und auch wenn man nichts von all dem sehen will: Einfach Kaffee kaufen und in der Wiese chillen!

Nina und Ich Seattle Center

Wer mehr wissen will, kann ja nachfragen. Wir gehen jedenfalls weiter im Programm. Mit dem Zug ging es von der King Street Station in die Hauptstadt von Oregon, nach Salem. Nach einer 30 minütigen Autofahrt mit Louis, meinem Gastvater, waren wir auch schon in Scio, der Ort, der für ein knappes Jahr mein Zuhause war. Am Programm standen Chillen, Whirlpool, Chillen und als Überraschung gab’s auch einen Camping-Ausflug an die Küste (inkl. Whale-Watching Trip). Stressfrei und einfach nur gmiadlich 🙂

Wohnmobil Ami-Style

Von einem 500 Einwohner Dorf (dessen „Zentrum“ auch 10 Autominuten vom Haus entfernt ist) ging es dann wieder in die Großstadt, genauer gesagt nach New York. Die Müdigkeit des Nachtflugs war kurz vor der Ankunft im Appartement auch schlagartig weg, nämlich dann, als der Taxler meinte, er muss mal schnell mit seinem Auto die Betonwand touchieren. Er war zwar ein bissl grantig, aber gehupt und über vier Spuren geschnitten hat er nachher trotzdem noch. Gehört halt einfach dazu.

Neben spannenden Taxifahrten bietet die Stadt aber auch viele andere Dinge. Die 08-15 Sehenswürdigkeiten haben wir beide schon mehr oder weniger während früherer Besuche abgehakt, trotzdem haben wir es geschafft, den ganzen Tag unterwegs zu sein und das Flair der Stadt zu genießen. Jaja, sogar nach Brooklyn haben wir uns „gewagt“: Zum Basketball-Spiel der Brooklyn Nets gegen die Chicago Bulls – im brandneuen Barclays Center (übrigens gleich neben der U-Bahn, und auch die Heimfahrt mit ca. 18.000 andren Leuten war echt entspannt. Hätte ich mir nicht gedacht).

Barclays Center Brooklyn

Da Bilder mehr sagen als tausend Worte, werde ich euch jetzt auch nicht länger langweilen und teile stattdessen noch ein paar Urlaubsfotos mit euch. Meinen Senf gibt es dann bei jedem Bild als Bildunterschrift 😉

2 Gedanken zu „USA … again

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